
In fast allen Dingen die uns so umgeben und die wir benutzen stecken Chemikalien:
In Computern, Möbeln, Teppichen, Tapeten, Autos, Textilien, Lebensmitteln, sogar in Babyfläschchen, Spielzeug undundund …
Ja und so sammelt sich im Laufe der Zeit ein richtig schöner Giftcocktail in unserem Körper an:
Im Blut eines Europäers ebenso wie in der Muttermilch einer Europäerin befinden sich bis zu 300 verschiedene Chemikalien.
Selbst im Nabelschnurblut von ungeborenen Kindern wurden gefährliche Chemikalien gefunden, z.B. bromierte Flammschutzmittel, Weichmacher oder Moschusduftstoffe.
So what? Macht doch nix. Wir nehmen ja auch absichtlich Medikamente ein und betäuben unsere Sinne mit den verschiedensten Drogen.
Ist halt so. Haut uns schon nicht um …
Nun, das Problem hierbei ist, dass bei über 90 Prozent der eingesetzten Chemikalien nie untersucht wurde, welche Folgen für die Umwelt oder unserer Gesundheit bestehen.
Es ist weder bekannt wie weit sich die Chemikalien in der Umwelt und unserer Nahrungskette anreichern, ob sie Allergien auslösen, krank machen oder krebserregend sind.
Um dies zu ändern wird in der EU in November über eine Verordnung entschieden, wodurch die Unternehmen gezwungen werden sollen die eingesetzten Chemikalien besser zu untersuchen und Informationen über die Stoffe offen zu legen (REACH – Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals).
Gute Sache das. Doch natürlich wurde dieses Gesetz durch Druck der chemischen Industrie, die bekanntlich über eine sehr mächtige Lobby verfügt, stark abgeschwächt.
Greenpeace versucht durch eine Kampagne diese Verwässerung des Gesetzes zu verhindern.

Unterschreiben kann man hier.
Weitere Infos gibt es hier und hier.