Immer schön die Zähne putzen …

… sonst kommen Karius und Baktus:

[via Fabu(TM)]

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Music was my first love

Obwohl dieser Song von John Miles zugegebenermaßen etwas schmalzig ist (orchestraler 70er Bombast), trifft der Titel doch bestens auf mich zu - alleine der Titel wohlgemerkt [wer es überhaupt nicht lassen kann: Music live bei YouTube].

Musik war und ist einfach extrem wichtig. Viel mehr als nur nette Unterhaltung. Eher so wie ein Schatten. Ein ständiger Begleiter in allen Lebenslagen: Euphorisierend, erheiternd, tröstend, rettend, Identifikation stiftend, mitfühlend, wütend machend, verstehend, vergessen machend - kurz: überlebensnotwendig.

Es gibt kaum wichtige (aber auch unwichtige) Erlebnisse, die ich nicht mit bestimmten Songs verbinde. Ähnlich wie bei Marcel Proust die Madeleine kann ein einziger Song diese Erinnerung dann wachrufen.

Es kann passieren, dass ich zufällig einen bestimmten Song höre und plötzlich stürzen alle gekoppelten Erinnerungen wie eine selbstauslösende Assoziationskettenspaltung auf mich ein. Ich sehe, rieche, schmecke und fühle dann alles noch einmal und vollführe förmlich einen Zeitsprung.

Für einen kurzen Augenblick bin ich dann wieder dort, an diesem einen speziellen Tag in der Disco (so sagte man früher noch), mit Freunden im Auto auf dem Weg zum jährlichen Pink Pop Festival, auf der Oberstufenparty, beim post-party-verkaterten Rumalbernen nach dem Aufwachen, beim ersten gemeinsamen Frühstück mit meiner Liebsten, beim Rumtragen und in den Schlaf singen meiner Tochter undundund …

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